Zum Hauptinhalt springen

Die Verantwortung der Medien

In allen Staatsformen kommt der freien Presse eine hohe Bedeutung zu. Aber nur in einer Demokratie genießt sie besonderen Schutz. Daraus ergibt sich zugleich eine große Verantwortung, der Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung mit ihren jeweils rund 400 Mitarbeitenden in den Redaktionsteams gerecht werden.

Auf allen Kanälen stehen Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung für sorgfältige Recherche, Transparenz und klare Fakten. Ihre verantwortungbewusste Haltung haben beide Medien jeweils in Leitmotiven auf den Punkt gebracht: "Freiheit beginnt im Kopf" steht bei der Frankfurter Allgemeinen für einen Journalismus, der unterschiedliche Perspektiven für eine fundierte Meinungsbildung eröffnet. "Mehr Licht" betont bei der Süddeutschen Zeitung die orientierende und aufdeckende Funktion von investigativem Journalismus.

Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung sind für eine Mehrheit der Bundesbürger – und vor allem für Führungskräfte – die vertrauenswürdigsten Zeitungsmarken. Beide Medienmarken überzeugen Menschen mit breitem Themeninteresse, die gerne tiefer einsteigen.

Ihre Teilnahme am konstruktiven gesellschaftlichen Diskurs braucht diese Qualitätsmedien als zuverlässige Quellen für Information, Hintergründe und Analysen. Pandemie, Krieg in der Ukraine, Klimawandel – das sind nur einige von vielen Themen, über die wir in unserer Demokratie auf angemessenem Diskurs-Niveau verhandeln müssen, wenn wir ihre Herausforderungen gemeinsam bewältigen wollen.

Hinzu kommen weitere Dimensionen der Verantwortung: So gilt es heute, die Herausforderungen der Künstlichen Intelligenz für die Informationsvermittlung im Blick zu behalten und hier Transparenz zu schaffen (siehe zum Beispiel die Grundsätze der Frankfurter Allgemeinen und den Transparenz-Blog der Süddeutschen Zeitung). Zudem handeln beide Medienhäuser mit vielfältigen ESG-Maßnahmen auch als Unternehmen verantwortungsbewusst.

Freiheit und Unabhängigkeit

Die freie Presse schafft die unabdingbaren Voraussetzungen dafür, die Gesellschaft im konstruktiven Streit um das bessere Argument zusammenzubringen, statt sie zu spalten. Frankfurter Allgemeine und Süddeutsche Zeitung übernehmen dabei auch aufgrund des hohen Vertrauens, das man ihnen entgegenbringt, eine besondere Verantwortung. Sich dieser bewusst zu sein, ist gerade in Zeiten gezielter Versuche, unsere Demokratie zu destabilisieren, von besonderer Bedeutung.

"Verleger, Herausgeber und Journalisten müssen sich bei ihrer Arbeit der Verantwortung gegenüber der Öffentlichkeit und ihrer Verpflichtung für das Ansehen der Presse bewusst sein." So heißt es in der Präambel des Pressekodex, in dem der Deutsche Presserat die Richtlinien für die journalistische Arbeit festlegt. Zu diesen zählen u.a. Wahrhaftigkeit, die Achtung der Menschenwürde, Sorgfalt in der Recherche  oder die Unschuldsvermutung. Die in Artikel 5 des Grundgesetzes verbriefte Pressefreiheit impliziert bei Qualitätsmedien zugleich die Verpflichtung, mit dieser Freiheit verantwortungsbewusst umzugehen.

Die große Mehrheit der Verlage in Deutschland bekennt sich zur Einhaltung der im Pressekodex festgehaltenen ethischen Standards für den Journalismus. Sie nehmen sich damit auch selbst in die Verantwortung.