In einer Welt rasanter Veränderungen wächst das Gefühl, den Anschluss zu verlieren. Sicher geglaubte Realitäten geraten ins Wanken – politisch, gesellschaftlich und technologisch. Dieses Phänomen der Überforderung, bereits in den 1970er-Jahren als „Future Shock“ beschrieben, führt oft zu einem Gefühl der Ohnmacht. Heute scheint es für viele Menschen wieder präsenter denn je.
Wenn einfache Antworten nicht ausreichen Wie lässt sich in dieser Komplexität Wirksamkeit zurückgewinnen? Wir sind überzeugt: Die Antwort liegt in fundiertem Wissen und echter Einordnung. Genau hier setzt die Süddeutsche Zeitung an. Unsere Aufgabe ist es, Zusammenhänge zu durchdringen und Hintergründe sorgfältig zu beleuchten. Unsere Texte sind interessant, lesenswert und – in typischer SZ-Manier – oft auch unterhaltsam. Wir geben unseren Leserinnen und Lesern die notwendigen Werkzeuge an die Hand, um die Welt nicht nur zu kennen, sondern sie zu verstehen – und so die Wirksamkeit ihrer eigenen Entscheidungen wiederzuentdecken.
80 Jahre Verantwortung – aus Tradition progressiv Dieser Anspruch ist seit 80 Jahren Teil unserer Identität. Der Gründungsmythos der SZ, nach dem die Druckplatten für die erste Ausgabe 1945 aus dem eingeschmolzenen Bleisatz von Hitlers „Mein Kampf“ entstanden, ist für uns bis heute ein starkes Symbol unserer Mission: die Demokratie zu fördern und Freiheit mit den Mitteln des Journalismus zu stärken.
Dass so viele Menschen dieses Angebot schätzen und sich täglich bewusst für unabhängigen Journalismus entscheiden, ist die schönste Bestätigung. Es sind die Wertschätzung unserer Leserinnen und Leser sowie das Vertrauen unserer Anzeigenkunden, die es uns ermöglichen, auch in komplexen Zeiten eine starke und verlässliche Position einzunehmen. Die Süddeutsche Zeitung ist heute innovationsstark, rein abonnementfinanziert und erreicht mehr Menschen denn je, die für unseren Journalismus bezahlen. Die Texte unserer Autorinnen und Autoren sind regelmäßig preisgekrönt.
Mit klarem Kompass auf neuen Wegen Aus dieser Stärke heraus und auf dem Fundament unseres Qualitätsjournalismus entwickeln wir uns stetig und konsequent weiter, immer mit dem Fokus auf die Bedürfnisse unserer Leserinnen und Leser. Wir schaffen neue Formate für junge Zielgruppen, stärken den Regionaljournalismus mit digitalen Angeboten und eröffnen durch Kooperationen mit Medien wie The Atlantic oder der New York Times internationale Perspektiven. Im engen Austausch mit großen Tech-Konzernen stellen wir sicher, die Vorteile neuer Technologien zu nutzen und gleichzeitig das zu schützen, was unsere Zeitung im Kern ausmacht: den Wert journalistischer Qualität.
Ein Umfeld für Entscheider Für die Zukunft unserer Gesellschaft bleibt klar: Die einzige Gewissheit ist die Ungewissheit. Auch in Zukunft werden wir alle vor großen Fragen stehen. Wir als Süddeutsche Zeitung sind bereit, die entscheidenden Antworten zu finden. Damit geben wir unseren Leserinnen und Lesern wertvolle Orientierung und Handlungsfähigkeit in einer komplexen Welt.
Und unseren Werbepartnern bieten wir genau das Umfeld, das sie suchen, sowie eine Zielgruppe, die nicht nur hinnimmt, sondern handelt.
Seit 2021 ist er Geschäftsführer der Süddeutsche Zeitung GmbH und der Süddeutscher Verlag GmbH. 2018 wurde er Geschäftsführer der Südwestdeutsche Medienholding GmbH.